„Wie geht QBA?“ – Erfahrungsbericht zur Durchführung der Qualifizierungsbedarfsanalyse (QBA 2.0) der Station P3 in der LWL-Klinik Dortmund (Erwachsenenpsychiatrie im LWL-PsychiatrieVerbund)

Jan Bieder, stellv. Stationsmanager (re) und Herrn Stefan Kunze, Gesundheits- und Krankenpfleger (li) bei Durchführung der QBA 2.0

Für die suchtmedizinische Station P3 der LWL-Klinik Dortmund ist die Durchführung der QBA 2.0 ein wichtiges Instrument geworden, um die Kompetenzen, Fähigkeiten, Fertigkeiten aller Berufsgruppen des gesamten Teams, der im März 2017 neu gegründeten Station, abzubilden. Die QBA zeigt uns Qualifizierungslücken auf und ermöglicht die Erstellung eines strukturierten Maßnahmenplanes.

Parallel zur Einführung der QBA 2.0  im Rahmen des LWL- PsychiatrieVerbund Projektes „KBBM“ (Kompetenzbasiertes Bildungsmanagement“ wurde die sogenannte „Praxiswerkstatt zur Personalentwicklung von Führungskräften“ für Beschäftigte in Leitungsfunktionen angeboten. Die Praxiswerkstatt, durchgeführt von Birger Fleischhauer (Abteilungsleiter Personal LWL-Klinik Dortmund), Wolfram Gießler (BiG in Essen) und Alexa Krause (Projektmitarbeiterin „Kompetenzbasiertes Bildungsmanagement), diente in fünf halbtägigen Workshops den Führungskräften als Forum sich als „erste Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in Sachen Personalentwicklung“ mit ihrer Rolle in der Personalentwicklung auseinanderzusetzen. In Abstimmung mit der chefärztlichen Leitung und der Abteilungsleitung Pflege sowie den dualen Stationsleitungen, wurden für die Station und den Behandlungsschwerpunkt relevante, und  im Hinblick auf strategische und  konzeptionelle Veränderungen wichtige Items (Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kompetenzen) aus dem „berufsgruppenübergreifenden Qualifizierungsprofil für die Erwachsenenpsychiatrie“ ausgewählt. Desweiteren wurden die Wichtigkeit der einzelnen Items und die Mindest- sowie Maximalanzahl der qualifizierten Mitarbeiter festgelegt, die notwendig sind, um eine  Umsetzung des definierten Leistungsportfolios dauerhaft zu gewährleisten.  Weiterlesen

Krisenbegleiter lassen Menschen in Not nicht allein: Lehrgänge am Fort- und Weiterbildungszentrum der LWL-Kliniken erfolgreich abgeschlossen

Dozent Nico Oud (links), Projektleiterin Monika Stich (2. von links) und Projektmitarbeiterin Alexa Krause (9. von links) gratulieren den Absolventen aus den LWL-Wohnverbünden (weiter von links): Marcel Lennert (Lippstadt), Anika Poßienke (Warstein), Frank Greiffenberg (Lippstadt), Uwe Röckinghausen (Lippstadt), Nadine Pellinghausen (Warstein), Meike Kiesel (Dortmund), Gunda Glassmeier (Lengerich), Anke Chilla-Weeke (Dortmund), Mario Reinhold (Lengerich) und Anika Grundmann (Dortmund). Auf dem Foto fehlen: Stefanie Schlothane (Münster), Claudia Koch (Dortmund) und Dozent Gernot Walter.

„Experten Krisenbegleitung“ dürfen sich 21 Beschäftigte aus Einrichtungen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) nennen, die spezielle Lehrgänge am LWL-Fort- und Weiterbildungszentrum Warstein jetzt erfolgreich abgeschlossen haben. Neben Mitarbeitern der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein wurden in einem separaten Kursus erstmals auch Fachkräfte aus verschiedenen Wohnverbünden im LWL-PsychiatrieVerbund ausgebildet.

Möglich wurde diese Maßnahme durch das  Projekt KBBM (Kompetenzbasiertes Bildungsmanagement) des LWL-PsychiatrieVerbunds. Im Rahmen dieses Projektes wurde ein Stufenmodell zur Qualifizierung konzipiert, dessen Basis- und Fachmodule bereits Fachkräfte aus den unterschiedlichsten Einrichtungen absolviert haben. Weiterlesen

Die Kompetenzen des Teams stets im Blick

Patrick Walter, Stationsleiter in der LWL-Universitätsklinik Hamm

Mit dem Projekt Kompetenzbasiertes Bildungsmanagement (KBBM) des LWL PsychiatrieVerbundes wurde im Sommer 2016 in der kinder- und jugendpsychiatrischen Universitätsklinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Hamm gestartet. Die vier Buchstaben KBBM stehen letzendlich für die Bündelung einheitlicher und passgenauer Bildungsangebote. Mit diesem Projekt möchte man Kompetenzlücken im Team schneller erkennen, um zielgerichtete Qualifizierungsmaßnahmen einzuleiten. Weiterlesen

Qualifizierungsbedarf ermitteln und Kompetenzen ausbauen: Erste Schulung zu LWL-weitem Projekt an LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein gestartet

Die neuen Beschäftigten der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein erhielten in einer Basisschulung wichtige Informationen zu psychischen Störungen und den LWL als Arbeitgeber (von links): Ruslan Bazelev, Sabine Neumer, Anja Wolff, Miriam Scheffler, Chris Niggemann, Jessica Bogusch-Protzek, Moritz Dicke, Niels-Griffin Weber, Katharina Kocur, Julia Schulte, Larissa Eske und Monika Dicke. Foto: LWL/FWZ Warstein

Die neuen Beschäftigten der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein erhielten in einer Basisschulung wichtige Informationen zu psychischen Störungen und den LWL als Arbeitgeber (von links): Ruslan Bazelev, Sabine Neumer, Anja Wolff, Miriam Scheffler, Chris Niggemann, Jessica Bogusch-Protzek, Moritz Dicke, Niels-Griffin Weber, Katharina Kocur, Julia Schulte, Larissa Eske und Monika Dicke. Foto: LWL/FWZ Warstein

Qualifizierungsbedarf zu ermitteln und Maßnahmen zur Kompetenzentwicklung zu konzipieren sowie im Unternehmen zu verankern – dieses Ziel verfolgt der PsychiatrieVerbund im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit dem Projekt „Kompetenzbasiertes Bildungsmanagement“ (KBBM). Dabei fungieren die LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein als Pilot-Krankenhäuser, die Basisschulungen durchführen und bei der Evaluation für ein passgenaues Angebot mitwirken. Die erste Schulung dieser Art, an der neue Beschäftigte verschiedener Berufsgruppen teilnahmen – vom Küchenpersonal über Gesundheits- und Krankenpfleger bis hin zu Psychologen –, ist jetzt zu Ende gegangen. Weiterlesen

Nicht Allrounder, sondern Spezialisten: Passgenaue Qualifizierung für Beschäftigte des LWL-PsychiatrieVerbundes – Dreijähriges Projekt ist gestartet

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Lenkungskreis (v.l.): Monika Stich (Leiterin LWL-Fort- und Weiterbildungszentrum Warstein und Projektleiterin), Dr. Christos Chrysanthou (Ärztlicher Direktor LWL-Klinik Lengerich), Birger Fleischhauer (Leiter Personalabteilung LWL-Klinik Dortmund), Prof. Dr. Meinolf Noeker (LWL-Krankenhausdezernent), Janine Rottler-Nourbakhsch (Leiterin LWL-Wohnverbund Lippstadt), Alexa Krause (Projektmitarbeiterin), Wolfram Gießler (BiG Bildungsinstitut im Gesundheitswesen, Moderator der KBBM-Lenkungsgruppe), Michael Hechsel (Stellvertretender Vorsitzender LWL-Gesamtpersonalrat), Eva-Maria Brinkmann (Leiterin LWL-Pflegezentrum Münster), Anne Rabeneck (Stabsstelle der Pflegedirektion LWL-Klinik Marsberg), Monika Seewald (Pflegedirektorin LWL-Klinik Paderborn), Peter Eltrop (Kaufmännischer Direktor LWL-Kliniken Marl-Sinsen, Hamm und Dortmund), Christopher Brandes (Leiter Personalabteilung LWL-Kliniken Gütersloh und Paderborn), Martin Skorzak (Referatsleiter Personal und Recht der LWL-Abteilung für Krankenhäuser und Gesundheitswesen), Angelika Heimbrock (Personalentwicklung LWL-Abteilung für Krankenhäuser und Gesundheitswesen und Projektleiterin).

Kein Gießkannenprinzip, sondern individuelle Förderung: Im LWL-PsychiatrieVerbund ist am 1. Januar ein Projekt gestartet, das die künftigen Herausforderungen im Gesundheitswesen auch in der Qualifizierung der Beschäftigten angeht: Das „Kompetenzbasierte Bildungsmanagement“ (KBBM) ist der Titel für ein dreijähriges Programm, das systematisch die Förderung von Beschäftigten in den Blick nimmt. Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundes bezuschusst.

„Wir stehen im LWL-PsychiatrieVerbund vor vielen Herausforderungen“, sagt LWL-Krankenhausdezernent Prof. Dr. Meinolf Noeker, der am Montag (15.2.) die 16 Mitglieder des Lenkungskreises zum KBBM-Projekt in Münster begrüßte. „Unter anderem müssen wir die Auswirkungen des Pauschalierenden Entgeltsystems schultern, genau wie den Fachkräftemangel und gleichzeitig die steigenden Anforderungen an die Kompetenzen der Beschäftigten.“ Es zeichne sich ab, dass nicht mehr allein „Allrounder“ mit einem formalen Berufsabschluss gefragt seien, sondern Expertinnen und Experten, die Spezialisierungen und Neuausrichtungen in den Einrichtungen begleiten können. Weiterlesen