Bipolare Störungen: Umgang mit Manie und Depression im trialogischen Kontext

Bipolare Störungen bewegen sich in einer intensiven, Verständnis und Kraft fordernden Psychodynamik, die PatientInnen, Angehörige und BehandlerInnen äußerst stark herausfordern können und oft an ihre Grenzen bringen.

In der Fortbildung werden zunächst die unterschiedlichen Erlebens-, Verstehens- und Verhaltensweisen der von bipolarer Störung Betroffenen, Angehörigen und Profis herausgearbeitet.

Anschließend werden Grundlagen und Forschungsergebnisse im Umgang mit der bipolaren Störung vermittelt und psychotherapeutische und psychoedukative  Behandlungsmöglichkeiten sowie Erfahrungen mit medikamentösen Therapien und die Gestaltung psychosozialer Begleitung diskutiert.

Inhalte

  • Wie werden bipolare Störungen von Betroffenen Angehörigen und Profis erlebt, wie lassen sie sich verstehen?
  • Wie können bipolare Episoden erkannt werden, wie unterschiedlich ist ihr Verlauf?
  • Welche psychodynamischen und psychopathologischen Phänomene sollten beachtet werden?
  • Welche Basishilfen sind notwendig?
  • Welche Medikamente können hilfreich sein?
  • Wann und warum ist Psychoedukation und/oder Psychotherapie notwendig?
  • Wie lässt sich psychosoziale Begleitung gestalten?
  • Welche Bedeutung hat die therapeutische Arbeit in Gruppen?

Arbeitsbereich

Zielgruppe

Referent

Dipl.-Psych. Stephan Glismann
Psychologischer  Psychotherapeut
Psychosomatische Nachsorge der DIAKO, Schleswig / Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, UKE.

Veranstalter und Veranstaltungsort

LWL-Klinik Warstein
Franz-Hegemannstraße 23
59581 Warstein

Kosten

325,00 €

Termin

28. und 29. Oktober 2019
Jeweils 9 bis 16 Uhr

Anmeldeschluss

Vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn

Anmeldung und weitere Informationen

LWL-Fort- und Weiterbildungszentrum Warstein (FWZ)
Telefon: 02902 82-1064/-1061/-1060
E-Mail: info@lwl-fortbildung-warstein.de
Online-Anmeldung: www.lwl-fortbildung-warstein.de/anmelden

Diese Informationsseite ist verfügbar bis zum 28.10.2019.